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Super – Der Markt.

Künstler:
Katrin Bertram (*1979), Daniel Goehr (*1983), Barbara Herold (*1977), Florian Huth (*1980)
Simone Kessler (*1985), Niel Mitra (*1975), Kat Petroschkat (*1979), Lorenz Schuster (*1976), Wolf Steiling (*1970), Gotlind Timmermanns (*1963), Trashwhy (*1982)
Oliver Johannes Uhrig (*1984), Jessica Zaydan (* 1983)


Eröffnung: Mittwoch 30. April 2014, 19.30 Uhr
Performances:
KENZO GASAIN
Bitte legen Sie alle Waren auf das Band
TRASHWHY
Total Trash Show

Ausstellung: 01. bis 25. Mai 2014

Attention – Interest – Desire – Action

Die Ausstellung SUPER versammelt verschiedene Postionen Münchner Künstler zum Thema des alltäglichen Konsums und seinen Phänomenen. Der Titel SUPER bezieht sich dabei auf die bedingungslose Bejahung eines Produktes in der hochästhetisierten Werbewelt, in der Zweifel oder negative Einflüsse vollständig ausgeschaltet werden müssen, um den größtmöglichen Gewinn zu erwirtschaften und die erwarteten Superlative zu bedienen.

Die Dachauer Schranne bietet der Ausstellung SUPER das passende Ambiente: Im Fokus steht eine Welt der Waren, die sich mit ihren subtilen und direkten Markt-Strategien die Sehnsüchte, Begierden, Wünsche und Träume des Menschen einverleibt und die hier von den Künstlern auf unterschiedliche Art und Weise näher beleuchtet wird.

In den vielen frisch für SUPER produzierten Werken verarbeiten die Künstler Elemente und Strategien dieser kapitalorientierten Welt. Sie richten den Blick auf den Konsumenten, widmen sich der Emotionalisierung von Marken und Produkten, verfremden die Techniken der Manipulation und der Überwachung, intensivieren den Überfluss an Waren, erheben Nebensächliches zum Point of Interest, sie kombinieren und recyceln, verfremden und überhöhen bis zum maximal Absurden und dem anschließenden Zerfall.

Die Ausstellung SUPER ist ein Kommentar zur heutigen Situation der konsumierenden Bevölkerung in der modernen Gesellschaft. Da der Konsum immer bizarrere Auswüchse annimmt und alle Welt auf einen möglichst großen Wachstum fixiert ist, bleibt dem Verbraucher nichts anderes übrig, als von Zeit zu Zeit seine Gewohnheiten kritisch zu hinterfragen und skeptisch gegenüber den hochgelobten Errungenschaften der Marketing-Abteilungen zu verharren; bis er wieder gelernt hat, mit seinen neuen, bisher unbekannten Wünschen umzugehen.

mehr unter: www.super-markt.tumblr.com

Presse:

MM vom 30.4.2014
SZ vom 3.5.2014

Super der Markt