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"Urmila Lo Grigat"

 
"Evelyn Ruth Levtchenko"
Urmila Lo Grigat, Evelyn Levtchenko
 
"Fotoarbeiten"
 
Eröffnung: Mittwoch, 21.07.2004 - 19.30 Uhr
 
Dauer der Ausstellung: 22.07. - 08.08.2004
 
 
Seit vergangenem Jahr Mitglied der KVD, wird der Fotokünstlerin Evelyn Levtchenko nun erstmals Gelegenheit geboten, sich mit ihren Arbeiten in einer Gemeinschaftsausstellung zusammen mit Lo Grigat der Öffentlichkeit vorzustellen.
 
Was vor vielen Jahren in Form von Urlaubsfotos seinen Anfang nahm, genügte ihr schon bald nicht mehr und entwickelte sich zur anspruchsvollen Fotografie. Sie sammelte Erfahrungen auf zahlreichen Reisen durch Asien, Mittel- und Südamerika, ebenso wie auf Workshops oder einfach nur nebenan zuhause.
 
Bei ihrer Arbeit fährt die Künstlerin zweigleisig: einerseits hält sie der traditionellen Fotografie die Treue - was ihre Erfolge bei diversen Wettbewerben des Fotoclubs Dachau belegen - andererseits haben sich ihr mit den Möglichkeiten der digitalen Bildbearbeitung neue, erweiterte Horizonte für kreatives Denken und Gestalten eröffnet.
 
Thematisch legt sie sich dabei nicht fest. Um die Fülle ihrer Ideen zu kanalisieren und letztendlich zu realisieren, hat sie eine Strategie entwickelt: Sie umreisst eine Grundidee, den weiteren Verlauf aber, der über Erfolg oder Scheitern entscheidet, überlässt sie dem Lauf der Dinge. So sind gleichzeitig immer mehrere Projekte unvollendet in ihrer Gedankenwelt abgespeichert, auf die sie bei passendem Angebot zurückgreift.
 
Ihre Bilder sollen Lebendigkeit ausstrahlen, die Bildaussage verständlich und auch dem Ungeübten zugänglich sein. Zielsetzung ist, eine Brücke zum Betrachter zu schlagen, Gemeinsamkeiten aufzuzeichnen.
 
In ihrer Ausstellung zeigt Evelyn Levtchenko zwei Bildserien: Dafür hat sie zwei junge Menschen, die ihr sehr nahe stehen, für einen kurzen Zeitabschnitt begleitet.
 
Es handelt sich um ihren Sohn, im entscheidenden Abschnitt seines Studiums. Lange schon dem Elternhaus entwachsen, gewährt er ihr bereitwillig Einblick in seine Welt, die ihm als Nicht-Privilegiertem, alles abverlangt und ihn dabei reifen lässt. "fisch. oder fleisch" hat sie die Bildreihe benannt.
 
Anders die Tochter, die, mit einer grossen künstlerischen Begabung ausgestattet - wie auch eine Installation zeigen soll -, sich für die Lebensform einer modernen Nomadin entschieden hat. Nur zögernd öffnet sie der Mutter einen spaltbreit die Tür zu sich selbst, wohl um zu verbergen, was ihre Gesichtszüge doch verraten: "das leben ist eine baustelle"
 
Die Bilder sind weitgehend monochrom gehalten und deuten an, welche Gedanken und Emotionen die Auseinandersetzung mit dieser Thematik in der Künstlerin hervorruft. Unterschwellig skizziert sie dabei die Verschiedenheit der Mutter-Sohn- zur Mutter-Tochter-Beziehung.
 
SZ vom 15.07.2004
SZ vom 22.07.2004
MM vom 23.07.2004
SZ vom 29.07.2004
     

 
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