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Die Geschichte der Künstlervereinigung Dachau zusammengetragen und geschrieben von Andreas Kreutzkam.
Bitte beachten Sie, dass es sich um ein Vorabversion handelt. Andreas Kreutzkam ist an der Vervollständigung der Daten.
Stand April 2012

Die Geschichte der KVD -

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Anhänge:
Chronik, Anhang I Künstlergruppe - download pdf
Chronik, Anhang II Vorstände - download pdf
Chronik, Anhang III Schlossausstellungen - download pdf
Chronik, Anhang IV Jahresgaben - download pdf
Chronik, Anhang V Galerieausstellungen - download pdf
Chronik, Anhang VI KVD Mitglieder kurz - download pdf
Chronik, Anhang VII Mitgliederzahl - download pdf
Chronik, Anhang VIII Internationale Kontakte - download pdf
Chronik, Anhang IX Finanzen - download pdf
Chronik, Anhang X Ehrenmitglieder - download pdf
Chronik, Anhang XI Satzungen - download pdf

SZ vom 14.3.
SZ vom 15.3.

 

 

ein kurzer Überblick über die Geschichte :

 

Ende 19. Jhs.: Entstehung der Künstlerkolonie Dachau mit mehreren bekannten privaten Malschulen; Fritz von Uhde, Adolf Hölzel, Artur Langhammer und Ludwig Dill, die sogenannten Neu-Dachauer, stellen 1898 zusammen in Berlin aus und fanden zur gleichen Zeit in der Münchner Sezession Beachtung. Die Blütezeit der Künstlerkolonie endet mit dem Ausbruch des Ersten Weltkriegs.
 
1919:   Aus einem "Rat der geistigen Arbeiter" heraus, der sich während der Räterepublik unter dem Vorsitz des Malers Felix Bürgers gebildet hatte, organisieren sich 44 der nach dem Krieg in Dachau verbliebenen Maler – ebenfalls unter dem Vorsitz von Bürgers – in der "Künstlergruppe Dachau". Sie stellen am 11. Juni 1919 erstmals gemeinsam im Dachauer Schloss aus. Die Gruppe löst sich wegen Not und Arbeitslosigkeit wieder auf. In den folgenden Jahren finden keine Ausstellungen mehr statt.
 
"Künstlergruppe Dachau":  
Sie stellen am 11. Juni 1919 erstmals gemeinsam im Dachauer Schloss aus. Die Gruppe löst sich wegen Not und Arbeitslosigkeit wieder auf. In den folgenden Jahren finden keine Ausstellungen mehr statt.
 
1920:   Erstes Künstlerfaschingsfest in Dachau unter dem Motto "Hokuspokus".
 
31.7.1924:   Aus der Künstlergruppe Dachau treten aus: Giulio Beda, Prof. Felix Bürgers, Frau Gert Bürgers-Laurens, August Kallert, Prof. Hans Müller-Dachau, Henry Niestlé, Carl Olof Petersen, Walter von Ruckteschell, Prof. Hermann Stockmann (Amper-Bote 31.7.1924).
 
10.10.1927:   Gründungsversammlung der "Künstlervereinigung Dachau"; In den Vorstand werden gewählt: 1. Vorsitzender: Hermann Stockmann, 2. Vorsitzender: Walter von Ruckteschell, Schriftführer: Carl Thiemann und August Kallert (Amper-Bote 13.10.1927).Als Ziele werden in der Satzung festgehalten: 1. Förderung künstlerischer Bestrebungen, 2. Vertretung der Künstlerschaft, 3. Pflege der Geselligkeit.
 
Dez. 1927:   Erste Künstler-Weihnachts-Dult in der Poststube im Hörhammerbräu. Weihnachtsfeier und Gründungsfest der "Künstlervereinigung Dachau" im Saal des Gasthofs Hörhammer (Amper-Bote 31.12.1927).
 
1928:   Sommerausstellung, gleichzeitig Gedächtnisausstellung für Ignatius Taschner.
 
1929:   Als Nachfolger von Hermann Stockmann wird Walter von Ruckteschell 1. Vorsitzender der KVD.
 
1934:   Ausstellung mit dem Titel "Hundert Jahre Dachauer Kunst" aus Anlass der Erhebung Dachaus zur Stadt. Nach dem Wegzug Walter von Ruckteschells übernimmt August Kallert den ersten Vorsitz.
 
Bis 1942:   Ausstellungen im Schloss Dachau unter dem Titel "Dachauer Land und Leute".
 
1945:   Nach dem Zweiten Weltkrieg wird die Künstlervereinigung wie alle anderen Verein durch die Militärregierung aufgelöst.
 
1946:   Prof. Adolf Schinnerer übernimmt die Neuorganisation der Künstlervereinigung und wird zum 1. Vorsitzenden gewählt.
 
1947:   Adolf Schinnerer tritt als 1. Vorsitzender zurück, sein Nachfolger wird August Kallert.
 
ab 1949:   werden wieder Sommerausstellungen veranstaltet und Weihnachtsdulten veranstaltet.
 
1950er Jahre:   Rege Ausstellungstätigkeit.
 
 
Anf. d. ’70er:   Der Verein reaktiviert sich unter dem Vorsitz von (?) Wilhelm Dieninghoff. Karl Huber wird sein Nachfolger.
 
1973:   "Malerei, Graphik. Plastik" Sonderausstellung angewandte Kunst im Dachauer Schloss.
 
1982:   Nach einer weiteren Unterbrechung findet wieder eine Schlossausstellung statt. Organisator Wolfgang Huss.
 
2010:   Umzug der Galerie der KVD von der Brunngartenstraße in die Dachauer Altstadt. Die neuen Räume in der Dachauer Kulturschranne werden im November nach einer halbjährigen Ausstellungspause mit Umzugsarbeiten mit einer Mitgliederausstellung und regem Betrachterinteresse eingeweiht.