• Thomas Behling in der KVD Galerie

Spielräume – Druckgrafik

Patrick Fauck in der KVD-Galerie
Patrick Fauck
21.1. – 13.2.2022
Vernissage Do 20.1.2022, 19.30 Uhr
Die Druckgrafik betrachte ich nicht als „schmückendes“ Beiwerk, als Erweiterung des Repertoires wie bei einem Maler oder Bildhauer, nein, für mich ist das künstlerische Drucken Hauptweg, Laboratorium und großes Experimentierfeld. Der Reiz der Alchemie der „Schwarzen Kunst“, das jeder Drucktechnik eigene Prozedere, die unterschiedlichen und unverwechselbaren Charakteristika aller druckgrafischen Disziplinen, sei es die Radierung mit all ihren Facetten, sei es der Holz- und Linolschnitt, die Lithographie, der Siebdruck oder der sehr aufwendige und heute leider schon fast in Vergessenheit geratene Lichtdruck; sie alle ziehen mich in ihren Bann und überall dort herrscht für mich Neugier, Faszination, Kunstwollen und Tatendrang. weiterlesen

Presse:
SZ vom 21.1.2022 – Der Tod trägt Boxhandschuhe

 

Ausstellungsansichten (Foto Ramón Grote)

 

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Konglomerate und andere Disaster

Märkl, Gerstmayer, Krückels in der KVD-Galerie
Stefanie Gerstmayr, Rolf Maria Krückels, Nina Annabelle Märkl
11.3. – 3.4.2022
Vernissage: 10.3.2022, 19.30 Uhr
Im Projekt Konglomerate und andere Disaster entwickeln Stefanie Gerstmayr, Rolf Maria Krückels und Nina Annabelle Märkl eine narrative Rauminstallation, in der sich die einzelnen bildnerischen Ansätze miteinander verflechten. Die einzelnen Positionen treten im Kommunikationsprozess zurück, den die Arbeiten miteinander eingehen. Gemeinsam ist den KünstlerInnen die Beschäftigung mit Zeit, Zeitwahrnehmungen, verdichteter, erlebter, erinnerter Zeit, dem spezifischen Moment und der Übersetzung in räumliche Konstellationen, die oftmals von einem zeichnerischen Zugriff ausgeht und vielfältige mediale Zugänge miteinbezieht. Die Zeichnung entwirft Räume des Möglichen im Tatsächlichen – die Zeichnung dient als seismografisches Instrument, (Zeit-)räume auszuloten.

Bilder in Farbe mit Geschmack

Thomas Behling Universum Clock Web
Thomas Behling
22.4. – 15.5.2022
Vernissage: 21.4.2022, 19.30 Uhr
Thomas Behlings Bildobjekte wirken wie seltsame Dachbodenfunde. Sie scheinen vertraut, weil wir meinen, so etwas schon gesehen zu haben. Doch verbirgt er in ihnen vieles, was wir gerne sehen würden und zeigt, wie wir sehen wollen. Im Verbergen macht er erst sichtbar, was wir an Bildern, Vorstellungen und Urteilen mit uns tragen. Behling benutzt eine Bildästhetik von vorgestern, weil sich darin viel mehr von unserer heutigen Weltsicht verbirgt, als uns bewusst und recht ist. Er macht scheinbar einen Schritt zurück, um neue Perspektiven auf ganz Vertrautes zu öffnen und um zu fragen, wo wir eigentlich gerade stehen. Denn unsere aktuellen Probleme stehen in einem historischen Kontext und diesen sucht Behling, um den Geist und die Visionen für eine Zukunft zu finden, die hoffentlich besser sein wird, als es die aktuellen Entwicklungen befürchten lassen.

Farbige Wege

Maria Detloff in der KVD Galerie
Maria Detloff
20.5. – 12.6.2022
Vernissage: 19.5.2022, 19.30 Uhr
Es scheint als sei ich mein ganzes Leben auf farbigen Wegen gegangen – sie waren mal kräftiger, mal schwächer, mal leuchtender, mal blasser, auch expressiver oder verhaltener – aber immer waren es Farben, die den Weg bestimmten oder gestalteten. Welch ein Glück ist mir zuteil geworden, denn auch das Malen, das mich mein ganzes Leben begleitet hat, war immer ein Fortbewegen auf farbigen Wegen. Ob es nun die Farben der Landschaften waren, die Farben des unterschiedlichen Lichts in der Natur, der verschiedenen Tageszeiten, der verschiedenen Jahreszeiten oder die besonderen Farben von Gegenständen – es waren immer farbige Wege.

Kodierte Signale

Trami_Nguyen
Trami Nguyen
24.6. – 17.7.2022
Vernissage: 23.6.2022, 19.30 Uhr
Eine geheime Nachricht kann man überall entdecken, wenn wir bewusst danach suchen. Ignorieren wir sie, gehen wir einfach an ihr vorbei oder versuchen wir sie doch zu entziffern? Eine Auseinandersetzung mit Zeichnung, Schrift und Drucktechniken in Kombination mit Keramiken.

Dachau – Oswiecim, 33 Jahre Künstlerfreundschaft

Anna Rosa Lea Dietze, Johannes Karl, Heiko Klohn, Agnieszka Kobielusz, Nina Annabelle Märkl, Florian Marschall, Annekathrin Norrmann, Martyna Paluchiewicz – Łabaj, Waldemar Rudyk, Wolfgang Sand, Paweł Warchoł, Barbara Wójcik
29.7. – 4.9.2022
Vernissagen: 28.7.2022
1989 stellten zum ersten Mal Dachauer Künstlerinnen und Künstler in Oswiecim aus. Aus diesem Kontakt entwickelte sich eine bis zum heutigen Tag andauernde Freundschaft zwischen Kunstschaffenden aus beiden Städten. Neben den zeitgeschichtlichen Themen wurden die Kunst und die Lebensfreude zu einem gelebten Austausch. Das 30-jährige Jubiläum musste pandemiebedingt verschoben werden und so gibt es nun eine große Ausstellung zum 33sten Jubiläum in mehreren Dachauer Galerien.

Teilnehmende Galerien:
Neue Galerie Dachau
Kleine Altstadtgalerie
Galerie Lochner
Galerie der KVD

Die Neuen

KVD NeueMitglieder2020
Michael Braun, Margarita Platis, Marian Wiesner, Christian Engelmann & Kristina Seeholzer
17.9. – 9.10.2022
Vernissage: 16.9.2022, 19.30 Uhr
In der Ausstellung die Neuen geben fünf im Jahr 2018 und 2019 neu in die KVD aufgenommene Künstler*innen einen Einblick in ihre künstlerische Arbeit. Gezeigt werden Fotografien Objekt/Installation Bildhauerei und grafische Arbeiten.

S E K T O R b32 _ Die Expedition

Baumhaus, Herbert Nauderer in der KVD Galerie
Herbert Nauderer
21.10. – 13.11.2022
Vernissage: 20.10.2022, 19.30 Uhr
In seinem Zyklus „Das Haus des Erfinders“ nimmt Herbert Nauderer Bezug auf Ereignisse der deutschen Geschichte, auf aktuelle Geschehnisse, Traumata und Verschwörungstheorien, aber auch auf Dokumente einer privaten, fiktionalisierten und verrätselten Biografie des
„Erfinders“. Je näher wir diesem „Erfinder“ kommen, umso mehr entzieht er sich einer eindeutigen Erklärung und wirft den Betrachter auf sich selbst zurück. Dabei werden wir mit existenziellen Fragen konfrontiert. Wo findet der Mensch in der heutigen Zeit Orientierung? Ist die Wissenschaft dabei eine Hilfe oder vielmehr eine Bedrohung? Ist der „Erfinder“ ein Schöpfer im religiösen Sinn? Ein Künstler? Ein Abbild von uns selbst? Oder steht er für eine dunkle, unverständliche Macht, die uns bedroht. Je tiefer der Betrachter in diese Welt eintaucht, desto mehr wird er auf Fragen des Menschseins zurückgeworfen.
„S E K T O R 32“ stellt einen Teilbereich dieses Kosmos dar, bestehend aus Zeichnungen, Fotomontagen, Dokumenten, Objekten und Videoarbeiten und beschreibt eine imaginäre Expedition nach „Parasite Island“.
Herbert Nauderer studierte an der Akademie der Bildenden Künste München und ist international auf Ausstellungen und Kunstmessen vertreten. Seit 1995 Lehrauftrag an der SHG Garmisch-Partenkirchen, 2016–2018 Professur für Zeichnung an der Hochschule
für Bildende Künste Braunschweig.

Das freie Spiel der Kräfte

HNT in Dachau
KONZERT
HNT - instant compositions
21.10.2022
20.00 Uhr
Das freie, aber gleichzeitig zweckmäßige Zusammenspiel von Einbildungskraft, Sinnlichkeit und Verstand (E. Kant). Kompromisslos stürzen sich die drei Musiker Sebi Tramontana (Posaune), Herbert Nauderer (Schlagzeug und Percussion) und Jost-H.Hecker (Cello) ohne jegliche vorherige Verabredung und ohne stilistische Festlegung jedesmal auf´s Neue in dieses faszinierende Abenteuer der Freiheit.

Tickets gibts beim jazz e.V.

Handsomes 6

Kunst, Handwerk und Design zu Gast in der KVD-Galerie
18.11.2022 Eröffnung: 19.00 – 21.00 Uhr
19. und 20.11.2022 jeweils 10.00 – 18.00 Uhr
Kunsthandwerker*innen und junge Künstler*innen präsentieren ihre Unikate und Kleinserien aus den Bereichen Papier, Flechtwerk, Holz, Textil,
Keramik, Schmuck und Gerät.

Mitgliederausstellung

2.12. – 23.12.2022
Vernissage: 1.12.2022, 19.30 Uhr
Das Jahresende beschließt die traditionelle Mitgliederausstellung. KVDKünstler*innen zeigen aktuelle Arbeiten und die Besucher kann die ganze Breite der künstlerischen Positionen in der KVD gebündelt genießen.

Finisterre

Mane Hellenthal - Gletscher
Mane Hellenthal
Ausstellung 2023
Eines der künstlerischen Themen in der Arbeit von Mane Hellenthal ist die Darstellung der Natur, in ihrer Bedrohtheit und Fragilität. Der Mensch zerstört sie und ist ihr gleichzeitig ausgeliefert, Täter und Opfer zugleich. Dafür sucht sie eine metaphorische Bildsprache, z.B. in der Darstellung fragiler dünner Bäumchen, die dem chaotischen Wirken von Winden und anderen zerstörerischen Einflüssen ausgesetzt sind oder in einer Serie von Portraits von gestorbenen Bäumen.
In wenigen Bildern kommt der Mensch ins Spiel z.B. die Figur eines Kindes die in einem verschneiten Wald zwischen den sehr hohen Bäumen optisch fast untergeht. In einigen Bildern tauchen auch Tiere auf, sehr klein und verloren, z.B. eine kleine
Pferdefigur, die am Abgrund steht. Die Anwesenheit des Menschen in endzeitlichen, surrealen Landschaften wird meist nur angedeutet durch die Spur, die er hinterlässt, in Form von beschnittenen Bäumen oder Architekturen. In der Reihe Finisterre, der titelgebenden Bildreihe wird die Stimmung deutlich, die Berglandschaften innewohnt, die weder Schnee noch Wasser noch Lebewesen beinhalten.

ENZYKLOP-DEMIURG

Ulrike Kaiser
Filmpräsentation der Künstlerin Ulrike Kaiser
*** TERMIN VERSCHOBEN ***
Der experimentelle Trickfilm Enzyklop-Demiurg (60 min, 2017) ist über mehrere Jahre hinweg entstanden und verbindet bereits existierende künstlerische Objekte von Ulrike Kaiser mit einer sehr experimentellen Erzählweise: der Film erzählt die Geschichte unserer Welt. weiterlesen

Der 60 minütige Film besteht aus einer Folge handgemachter Animationen mit teilweise ungewöhnlichen Materialien, wie Sand, Holz, Wasser oder Fett. Sie sind assoziativ und frei zu einer Handlung zusammengefügt, die uns die Augen öffnen will, für wundersame Entstehungs- und Entwicklungsprozesse unseres Lebens und unserer Welt. DEMIURG, der bescheiden als kleine, menschenähnliche Gestalt zwei rätselhaften Halbkugeln entsteigt, stammt aus einer abstrakten Weltraum-Sphäre, die wie ein Hintergrundrauschen im gesamten Film präsent ist. Er führt uns in einem Künstleratelier, in dem noch ein ähnliches, wandelbares Atelier als Präsentations- und Welt-Raum steht, durch die sich dort phantasievoll entfaltende Schöpfungsgeschichte. Auf seine eigenwillige Weise entdeckt und präsentiert DEMIURG die sich entwickelnde Natur mit ihren Pflanzen, Tieren und den Menschen mit ihrer Kulturentwicklung, Kunst und Architektur. Bis er zum Schluss auf unsere große, verletzliche Erdkugel steigt, sich mitdrehen lässt, zwischen einem Farbenrausch versinkt und nur noch als Idee zurückbleibt.

 

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