Petra Amerell

kaleidoscope

In Petra Amerells ungegenständlicher Malerei bestimmen freie und rhythmisch gesetzte Formen sowie sich überlagernde Flächen den Bildraum der oft großformatigen Leinwände. Neben einer differenzierten und intensiven Farbigkeit entsteht in einem oftmals langen Arbeitsprozess auch eine sehr lebendige Bildoberfläche. Es geht der Künstlerin um die Frage, wie Farben im Bild miteinander kommunizieren und wie sie sich gegenseitig steigern und reizen und Klänge bilden. Das Ziel ist, dass das Bild am Ende ein aufregendes und vibrierendes Ganzes ergibt.

Petra Amerell stellt ihre Farben selbst aus Pigmenten und Bindermitteln her. Mit unterschiedlichen Werkzeugen (Pinsel, Spachtel, Schwämme) wird diese auf die Leinwand gemalt, gestrichen, gespachtelt oder auch geschüttet. Das Zerstören und das Sich-überraschen-lassen gehören genauso zum kreativen Akt des Malens wie das bewusste Setzen von pastosen Flecken oder das Auftragen lasierender Farbfelder.

In der Galerie der KVD zeigt Petra Amerell eine Serie großformatiger abstrakter Leinwandbilder und als Kontrast dazu eine Reihe kleiner Arbeiten.

 

Presse

SZ vom 18.10.2019: Mehr als einfach nur bunt

 

Ausstellungsansichten (Fotos Ramón Grote)