Schinnerer

Der Mensch – Wesen zwischen Harmonie und Dämonie

In zahlreichen Buchillustrationen, Mappen und Einzelwerken hat sich Schinnerer einen unverwechselbaren Stil angeeignet, der in seiner Phantasie, Skurrilität und Schärfe an Goya und Kubin erinnert. Im Zentrum steht stets der menschliche Körper, mal hinein komponiert in reale oder surreale harmonische Landschaften, oft aber bedroht und überschattet von dunklen Mächten und Dämonen. Angelegt als zeitlose Aphorismen, erweisen sich die Bilder Schinnerers, der zwei Weltkriege erleben musste, doch als stumme Anklagen gegen Krieg, Hass und Gewalt. Die Ausstellung wird ergänzt und aktualisiert durch einige zeichnerische
Arbeiten von heutigen KVD-Mitgliedern, die die Zeitlosigkeit des Themas „Harmonie und Dämonie“ belegen. (Norbert Göttler)

Presse

SZ vom 20.3.2019 – Grafiken wie Poesie
SZ Kultur vom 28.3.2019 – Verloren in der Masse

 

Ausstellungsansichten (Fotos Ramón Grote):